Österreich und die Nazivergangenheit - Frankreich und die Kollaboration

 

Haider - Le Pen

Die älteste Pariserin ist eine Wiener Jüdin

Ilse Weiszfeld beging soeben ihren 112.Geburtstag. Die gebürtige Wienerin zog 1932 mit ihrem Mann Fritz nach Paris. Das jüdische Ehepaar und ihre rechtzeitig aus Wien nachgeholte Familie überlebte die Nazi-Besetzung versteckt nahe Lyon und in den Alpen. In Paris schuf das Paar einen Textil-Erzeugungsbetrieb, der mit ausgeklügelten Herstellungsmethoden und bahnbrechend neuen Modellen Furrore machte.

Kurier, 30.10.2016

Ein Berater des ehemaligen französischen Präsidenten Chirac erinnert sich an die
Sanktions-Entscheidung gegen Österreichs schwarzblaue Regierung im Februar 2000:

"Da konnten wir nicht wegschauen"

31.1.2010, Kurier

Zum 10. Jahrestag der Maßnahmen der EU-14 angesichts des Amtsantritts der ÖVP-FPÖ-Koalition in Wien

Dank an Chirac - Zwischen Paris und Wien während der Sanktionen der EU-14

(Überarbeitete Fassung)

Januar 2010

Dieser Beitrag für den Sammelband "Sanktionen" (Studienverlag, Innsbruck) beschäftigt sich mit den Motiven von Frankreichs Präsidenten Jacques Chirac als Initiator der Sanktionen gegen Österreichs schwarzblaue Regierung im Februar 2000, den Positionen in der damaligen französischen Linksregierung, den Rahmenbedingungen in Frankreich, den österreichischen Reaktionen - darunter eine flagrante Falschmeldung. Dazu Vergleiche zwischen Haider und Le Pen, zwischen der NS-Periode in Österreich und der Kollaborationsphase in Frankreich, zwischen der "Vergangenheitsbewältigung" in beiden Ländern. In den Texten flossen persönliche Erfahrungen ein: der Autor stammt aus einer jüdischen Wiener Familie, seine Mutter überlebte die NS-Ära versteckt in einem katholischen Kloster in Frankreich. Der vorliegende Text ist eine überarbeite Version eines Artikels, der ursprünglich in der Zeitschrift "Das jüdische Echo" im Oktober 2001 erschienen ist.

ZUGANG ZUM TEXT

Österreichs Sozialdemokraten auf Spargelkurs:
Von Kreisky bis Gusenbauer

(Mit Auszügen aus einem Exklusivdialog mit Bruno Kreisky)

Oktober 2004, "Das jüdische Echo", "Hagalil", "Die Jüdische".

- "Faschismus" - eine Umschreibung des heimischen Nationalsozialismus.
- Von der SP zur NSDAP und wieder retour.
- Wem galten Kreiskys Wutausbrüche wirklich?
- Erniedrigendes Faschingsduo.
- Mit Sozialkritik einen moralischen Imperativ erbetteln?

ZUGANG ZUM TEXT.

Der 21.April 2002 und die Folgen

Die weltweit einzige richtige veröffentlichte Vorhersage ( in der Kurier-Ausgabe vom 20.April): Im ersten Durchgang der französischen Präsidentenwahlen könnte Le Pen den SP-Premier Jospin überrunden, eine Stichwahl zwischen Le Pen und Chirac ist absehar / Die Ursachen des Durchbruchs von Le Pen /  Die Paralellen zwischen Le Pen und Haider / Frankreichs Politeliten inklusive der Bürgerlichen zeigen sich aber resistenter gegenüber Le Pen als ihr österreichischer Wiederpart gegenüber Haider / Der Aufstand der französischen Jugend und Zivilgesellschaft zwingt Le Pen wieder in die Knie.

April - Mai 2002, "Kurier".

ZUGANG ZU DEN TEXTEN.

Dank an Chirac - Zwischen Paris und Wien während der Sanktionen der EU-14

Oktober 2001, "Das jüdische Echo", "Ballhausplatz", "Mund".

- Der erfundene Hinauswurf des österreichischen Botschafters.
- Austro-Pazifismus gegen Franko-Nationalismus?
- Die Rettung der Mutter.
- Verdrängung in Frankreich - NS- Errinnerungskultur in Österreich.
- Chirac mutiger als Schüssel und Vranitzky.
- "Moscovici - Rabinovici".
- Wiegen Chiracs Affären Haiders Sprüche auf?

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"Verkrampfter Austro-Pazifismus" oder "Glaubhafte nichtatomare Abschreckung"

Kontroversielle Kommentare von Gerfried Sperl (in "Der Standard") und Danny Leder (in "Profil") zur  österreichischen Verteidigungspolitik im Lichte der NS-Vergangenheit und der Spannungen zwischen Wien und Paris während der Wiederaufnahme der französischen Atomversuche im Pazifik 1995. Mit einer Fortsetzung der Diskussion durch einen Kommentar von Georg Hoffmann-Ostenhof (in "Profil") in Sachen Neutralität und Bundesheer-Einsatz in Bosnien.

September und November 1995, "Profil" und "Der Standard".

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Der Schock Le Pen

Bei den Präsidentenwahlen 1988 gelangt der Rechtsaußentribun auf 14 Prozent der Stimmen

April 1988, "Kurier" 1988