Juden und Muslime in Frankreich

Der erschossene Polizist und sein Mörder

Der auf den Champs-Elysee erschossene Polizist gehörte zu einer Bewegung für die Gleichstellung der Homosexuellen innerhalb der Sicherheitskräfte /
Sein Mörder, ein chronischer Gewaltverbrecher, der sich zuletzt dem Dschihadismus zuwandte, wollte aus "Vergeltung für die Kinder Syriens" französische Polizisten töten. Muslimische Gläubige in einer Moschee, denen er sich anvertraut hatte, alarmierten die Polizei, die aber kein Beweismaterial gegen ihn fand.

Kurier, 23.4.2017

Vorortejugend im gefährlichen Dauerclinch mit der Polizei

Beherzte Vermittlungs-Initiativen von Müttern zwischen Jugendlichen und Behörden haben dazu beigetragen, die jüngsten Unruhen im Pariser Vororte-Gürtel zu begrenzen. Die Ausschreitungen waren die Folge einer schweren Misshandlung eines 21-Jährigen bei einer Polizei-Kontrolle: er wurde mit einem Schlagstock im Afterbereich aufgespießt, also vergewaltigt. Einstweilen ist prekäre Ruhe eingekehrt, das latente Kräftemessen zwischen Polizei und Jugendlichen, von denen ein Teil im Drogendeal ihr Auslangen findet, hält aber an.

Kurier, 22.-23.2.2017

Paris lässt Franko-Dschihadisten in Syrien gezielt töten

Das Pariser Blatt "Libération" enthüllte, dass bei Luftangriffen auf die Stützpunkte des "Islamischen Staats" in Syrien namentlich gesuchte Dschihadisten aus Frankreich im Visier stehen. Der Bericht von "Libération" könnte auch als Antwort auf die Kritik der Rechten am Anti-Terror-Kurs von Präsident Hollande gedacht sein.

Kurier, 29.12.2016

Die älteste Pariserin ist eine Wiener Jüdin

Ilse Weiszfeld beging soeben ihren 112.Geburtstag. Die gebürtige Wienerin zog 1932 mit ihrem Mann Fritz nach Paris. Das jüdische Ehepaar und ihre rechtzeitig aus Wien nachgeholte Familie überlebte die Nazi-Besetzung versteckt nahe Lyon und in den Alpen. In Paris schuf das Paar einen Textil-Erzeugungsbetrieb, der mit ausgeklügelten Herstellungsmethoden und bahnbrechend neuen Modellen Furrore machte.

Kurier, 30.10.2016

Dauerbedrohung gegen Chinesen in Pariser Brennpunktvierteln

Einwanderer aus Südostasien werden laufend von kriminellen Jugendlichen in Migrantenvierteln überfallen. Nach dem Tod eines chinesischen Schneiders in einem Vorort demonstrierten zehntausende Franko-Chinesen mit dem Ruf: "Keine Brüderlichkeit ohne Sicherheit". Junge asiatisch-stämmige Politiker sehen die selben Vorurteile wie gegen die Juden am Werk und erinnern an die Ermordung von Ilan Halimi. Viele Chinesen sind auch in die jüdischen Fußstapfen in den selben volkstümlichen Wohngegenden und in der "Schmattes-Branche" getreten.

Hagalil, 6.9.2016

Frankreichs Muslime im Umgang mit dschihadistischen Schwerverbrechern

Nach dem Massaker von Nizza und der Ermordung eines katholischen Priesters rufen Wortführer der muslimischen Gemeinden und muslimische Intellektuelle mehr denn je zum Kampf gegen die Dschihadisten auf. Aber an der muslimischen Basis ist stellenweise Ambivalenz spürbar, während doktrinäre Eiferer viele Jugendliche in ihren Bann ziehen.

Hagalil, August 2016

Dschihadistischer Priester-Mörder war für seine Familie und Freunde "unerreichbar"

Eltern, Geschwister und befreundete Nachbarn versuchten Adil K. vergeblich von seiner dschihadistischen Obsession abzubringen / Nach dem Mord in der Kirche erscheint das Bild der Muslime in Frankreich mehr denn je gespalten zwischen Normalbürgern und bedrohlichen religiösen Eiferern, die dem dschihadistischen Terror Vorschub leisten.

Kurier, 27.-28.7.2016

Schüsse auf Gendarmen in Kleinstadt nördlich von Paris

Schwere Unruhen nach Tod eines 24-Jährigen mutmaßlichen Gewalttäter im Zuge einer Festnahme / Schule und Kommissariate in Flammen / Sondereinheiten der Gendarmerie riegelten Sozialbau-Siedlung ab.

Kurier, 20./21.7.2016

Terror und Sexualität

Der Attentäter von Nizza war vielseitig sexuell aktiv - in einer Weise, die den religiösen Vorgaben der Fanatiker des "Islamischen Staats" diametral zuwiderläuft. Aber diese extrem Spannung zwischen persönlicher Neigung und Tabu beflügelt den (Selbst-)Vernichtungstrieb so mancher Dschihadisten.

Kurier, 19.7.2016

Präsident Hollande will Revanchelust abfangen und kanalisieren

Der sozialistische Staatschef setzt auf die Rekrutierungskampagne für eine Freiwilligentruppe, um dem Gefühl der Hilflosigkeit angesichts des dschihadistischen Terrors zu begegnen und das anschwellende Ressentiment gegen die Muslime abzufangen.

Kurier, 18.7.2016

Bodybuilder, Salsa-Tänzer, Schläger

Der Massenmord-Fahrer von Nizza war schon zuvor ein Fiesling, der seine Ex-Frau misshandelte und auch sonst schnell gewalttätig wurde. Der "Islamische Staat" erklärte ihn posthum zum "Soldaten", aber noch ist seine Verbindung zu den Dschihadisten nicht geklärt.

Kurier, 17.7.2016

"Wir waren nicht mehr in Frankreich, unmöglich. Wir waren in Syrien oder im Irak"

Die Amokfahrt des Attentäters von Nizza traf eine festlich-patriotische Gemeinschaft aller Abstammungen und Konfessionen / Der Täter war wegen Diebstahls und Gewaltanwendung vorbestraft, den Behörden aber nie als Islamist aufgefallen / Die bürgerliche Opposition übt sich in hilfloser Kritik am Sicherheitskurs der SP-Staatsspitze / Präsident Hollande verlängert Ausnahmezustand und will eine Reservisten-Truppe aus pensionierten Gendarmen und freiwilligen Zivilisten zum Grenzschutz beordern / Frankreich verstärkt Luftoffensive gegen den "Islamischen Staat".

Kurier, 23.7.2016

Tausende Muslime marschierten gegen den Dschihadisten-Terror

Der örtliche Moscheen-Verband organisierte eine große Trauerdemo in der Trabantenstadt bei Paris, wo das Polizisten-Paar tätig war, das in der Vorwoche von einem Dschihadisten erstochen wurde. Doch die Muslime, die vor dem Kommissariat Blumen deponierten, wurden von keinem Beamten begrüßt.

Kurier, 20/21.6.2016

Dschihadist ersticht Polizisten-Ehepaar in ihrem Einfamilienhaus

Täter postet auf Facebook: "Fussball-EURO wird zum Friedhof". Er ruft zur Ermordung von Polzisten, Journalisten und Rapp-Musikern auf, die er namentlich aufzählt / "Islamischer Staat" versucht in den französischen Vororte-Siedlungen zu zündeln.

Kurier, 15.6.2016

(Auch) aus Langeweile in den Dschihad

Dschihadist wird man aus diversesten Motiven und in verschiedensten Milieus. Fallstudien und Prozesse in Frankreich unterstreichen diese Vielfalt. Aber das Hauptreservoir bilden Jugendliche aus muslimischen Familien und Konvertiten in sozialen Brennpunktvierteln.

Kurier, 24.4.2016

Pariser Multikulti-Viertel als Hauptleidtragende

Die Dschihadisten wüteten in den ethnisch und sozial gemischten, intellektuell pusierenden und eher linksorientierten Vierteln des Pariser Nordostens / In den trendigen Kneipenzonen kennt fast jeder ein Terroropfer 

Kurier, 17.11.2015

Kann Frankreich "die Terrorarmee vernichten"?

Am Sonntag erfolgten die ersten Vergeltungsschläge der französischen Luftwaffe gegen die IS-Hochburg Rakka. Zuvor hatte Premierminister Valls die "Vernichtung der Terrorarmee" versprochen. Präsident Hollande will den Ausnahmezustand um drei Monate verlängern.

Kurier, 16.11.2015

Vortrag und Diskussion mit Danny Leder in Berlin am Donnerstag 3.September:

Die Gefährdung der Juden im Spannungsfeld der französischen Krise

Wann: Donnerstag 3.September 2015 um 19 Uhr,
Wo: Hörsaal 2094, Hauptgebäude der Humboldt-Universität Berlin, Unter den Linden 6,
Um Anmeldung wird gebeten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dschihadismus per Web-Anweisung in Frankreich:

"Irgend eine Waffe, irgend ein Ziel"

Nach Ausreiseverbot für Dschihad-Anwärter erhöht sich die Terrorgefahr vor Ort / Salafisten bedrängen Moscheen-Vereine - und diese rufen den Staat zur Hilfe

Kurier, 23.7.2015

PUBLIKATIONS-HINWEIS:

Das maghrebinische Judentum in Frankreich:

Eine jüdische Erfolgsgeschichte

700.000 Juden verließen den Maghreb, wo ihre Vorfahren seit 2300 Jahren ansässig waren. In Frankreich brachten sie die größte jüdische Gemeinschaft Europas zum Erblühen.

http://www.aufbau.eu/magazine/artikel/aufbau/juni-juli-2015-81-jahrgang-ausgabe-3/971

 

IN ENGLISCHER VERSION:

A Jewish Succes Story

Seven hundred thousand Jews left the Maghreb, where their ancestors have lived for 2,300 years. In France they brought the largest Jewish community in Europe to full bloom.

http://www.aufbau.eu/magazine/artikel/aufbau/juni-juli-2015-81-jahrgang-ausgabe-3/971

Aufbau, Juni/Juli 2015

VIDEO-AUFZEICHNUNG des Vortrags und der Diskussion mit Danny Leder im Republikanischen Club in Wien:

„Die Gefährdung der Juden im Spannungsfeld der französischen Krise“

http://youtu.be/k8MlizCQ7nM

Die Veranstaltung wurde von Georg Schütz (von Zige-TV) aufgezeichnet.

24.2.2015

"Der neue Antisemitismus in Europa" - Radio-Diskussion auf "Oe1"

Unter der Leitung von Elisa Vass diskutierten Oskar Deutsch (Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien), Kenan Güngör (Soziologe und Integrationsexperte), Ruth Wodak (Sprachwissenschaftlerin, Universität Lancester) und Danny Leder.

http://oe1.orf.at/programm/397370

18.2.2015, "Journal-Panorama", Oe1

Den Dschihad im Klassenzimmer bekämpfen

Frankreichs Regierung will Terrorsprüche an Schulen ausmerzen und die Vermittlung der "säkularen Werte" verstärken / Aber die meisten Empfehlungen gab es bereits, und alles weitere hängt vom Engagement der Lehrer und den Klassengrößen ab.

Kurier, 23.2.2015

Nachwehen der Pariser Anschläge:

Der Terror sorgt für Familienkrach bei den Le Pen's und Spannungen in ihrer Partei

Die Vorsitzende des "Front National", Marine Le Pen, und ihre Nichte, Marion Maréchal-Le Pen, streiten über die Haltung zum Islam. Der FN-Patriarch Jean-Marie Le Pen verdächtigt "Geheimdienste" als Organisatoren der Anschläge und den "französischen Staat" als Mitwisser. Der Chef der FN-Abgeordneten im EU-Parlament soll gefeuert werden.

Kurier, 23.1.2015

Sie ließen uns hängen

In Paris gingen nicht alle gegen den Terror auf die Straße. Die Jugendlichen aus den Cités fehlten.

Falter, 14.1.2015

ANALYSE:

Die Barriere der muslimischen Vorstadt

Es waren die größten Demonstrationen, die Frankreich je erlebt hatte. Aber die ansonsten eher rührige muslimische Jugend aus den "Cités" beteiligte sich kaum am Marsch gegen den dschihadistischen Terror.

Kurier, 13.1.2015

"Frankreich ohne Juden wäre nicht mehr Frankreich"

Regierungschef Manuel Valls improvisierte eine besonders starke Rede auf der Trauerkundgebung für die vier Juden, die von einem dschihadistischen Geiselnehmer in einem koscheren Supermarkt an der Pariser Stadtgrenze erschossen wurden. An der Kundgebung beteiligten sich Tausende, darunter auch Muslime.

"Hagalil", 11.1.2015

ESSAY:

Nach der antijüdischen Welle vom Sommer

Durcheinander an der Seine

Dem brachialen Judenhass eines Teils der muslimischen Jugend und der Normalisierungsstrategie von Marine Le Pen hält das ursprüngliche Koordinatensystem der französischen Zivilgesellschaft nur schwer stand. Innerhalb des "jüdischen Milieus", im weitesten Sinn des Wortes, hat sich eine Neugewichtung der Strömungen vollzogen. Gleichzeitig hat sich die Wahrnehmung "der Juden" und ihres Verhältnisses zu den so genannten "sichtbaren Minderheiten" (Franko-Maghrebiner, Franko-Afrikaner und Franko-Kariber) bei einem Teil der französischen Öffentlichkeit spürbar verändert.

Erschienen in "Das Jüdische Echo" und auf www.hagalil.com, Oktober 2014.

Moscheen beten für bedrohte Christen des Orients

Muslimische Würdenträger in Frankreich organisieren Solidaritätsaktion für die von den Dschihadisten verfolgten Christen des Orients / Aufrüttelnder gemeinsamer Appell von christlichen und muslimischen Persönlichkeiten / Innermuslimische Abwehrbemühungen gegen den Sog des Dschihadismus

Kurier, 12.9.2014

Antijüdisches Fanal in Pariser Vorstadt

Die Trabantenstadt Sarcelles, das sogenannte "Klein-Jerusalem" vor Paris, wurde Schauplatz antijüdischer Ausschreitungen nach einer pro-palästinensischen Kundgebung. Eine Woche zuvor war es am Rande einer Solidaritätsdemonstration für Gaza in Paris zu Angriffsversuchen auf zwei Synagogen gekommen.

Kurier, 22.7.2014

Neue Provokation von Jean-Marie Le Pen

Mit einer neuen anti-jüdischen Drohgebärde versucht der Gründer des französischen "Front National" die Normalisierungsstrategie seiner Tochter und jetzigen Parteichefin, Marine Le Pen, zu torpedieren. Die Tochter verspricht den Juden Schutz vor Dschihadisten, der Vater paktiert mit dem antisemitischen Hetzerkreis um den Pseudo-Komiker Dieudonné, der bei einem Teil der muslimischen Jugendlichen punktet.

Kurier, 10.6.2014

KOMMENTAR:

Belastungsprobe für bereits heikle Koexistenz

Höchste Repräsentanten der Muslime und Juden in Frankreich reagieren geschlossen auf die Schandtaten des dschihadistischen Killers Merah. Jetzt muss noch für das Engagement der Gläubigen-Basis gesorgt werden.

Kurier, 22.3.2012

Hinweis auf Buchbeitrag:

Rückkehr nach Belleville

Auf den Spuren der jüdischen Einwanderung aus Osteuropa und Nordafrika im volkstümlichen Pariser Nordosten

Erschienen im Sammelband PARIS in der Reihe CORSOfolio, März 2011

 

Der Prozess nach dem Mord an Ilan Halimi (3)

Der Foltermord an Ilan Halimi kommt neuerlich vor Gericht

 

Juli 2009, "Die Gemeinde", "Hagalil", "Juedische.at"

 

18 der 27 jungen Vorstädter, die 2006 in Paris einen 23 jährigen Juden entführt, gefoltert und ermordet hatten, kommen voraussichtlich ein zweites Mal vor Gericht. Jüdische Verbände empörten sich über die verhältnismäßig moderaten Urteile, die im ersten Prozess gegen Komplizen des Hauptangeklagten gefällt wurden. Die Justizministerin ordnete ein Berufungsverfahren an, was wiederum in anderen jüdischen Kreisen für Unbehagen sorgt.   

  • Verteidiger und Staatsanwalt im Gleichklang: Kriminalität ohne Judenhass
  • Das Plädoyer der Zivilkläger: Das Gesetz der Republik gegen das Gesetz der Siedlung
  • Jüdische Organisationen wollten einen „pädagogischen Prozess“
  • Die Regierung spricht ein Machtwort
  • Das Dilemma

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Der Prozess nach dem Mord an Ilan Halimi (2) 

  

„Du hast einen Unschuldigen verbrannt. Mörder, verrecke!“

   

Juni 2009, "Die Gemeinde", "Hagalil", "Juedische.at"

 

Wohltuender Eklat im Pariser Prozess um den Foltermord an Ilan Halimi: Daouda Fofana, der Bruder des Hauptangeklagten, Youssouf Fofana, richtete einen moralischen Bannstrahl gegen den bekennenden Judenhasser und Mörder von Halimi. Gleichzeitig erlitt die so genannte „Anti-zionistische Liste“ des anti-jüdischen Hetzers Dieudonné, die bei den EU-Wahlen im Raum Paris kandidierte, eine deutliche Abfuhr. 

  • Gefängnisse als Lehranstalten für Judenhass
  • Der Wahlflop der "Anti-zionistischen Liste"
  • Radikale Linke gegen die "Anti-zionistische Liste"        

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Der Prozess nach dem Mord an Ilan Halimi (1)

 

Ein Islamist bekennt sich vor Gericht zum Foltermord an einem Juden /

Ein Hetzer tourt durch die Vorstadt

 

Mai 2009, "Die Gemeinde", "Hagalil", "Juedische.at"

 

In Paris stehen zurzeit 27 junge Vorstädter vor Gericht, die 2006 einen jungen Juden, Ilan Halimi, entführt, gefoltert und ermordet hatten. Der Hauptangeklagte präsentiert sich als „afrikanisch-islamischer Kämpfer“ und droht den Geschworenen. Zeitgleich ist eine Debatte über die jüngste Initiative des antijüdischen Hetzers Dieudonné entbrannt. Dieser  Bühnenkünstler mit franko-afrikanischen Wurzeln, der in Migrantenvierteln populär ist, kandidierte bei den EU-Wahlen mit einer „anti-zionistischen Liste“. Der Umkreis von Präsident Sarkozy erwog ein Verbot. 

  • Die de facto Vertreibung der Juden aus den Vororten
  • Beim Spiel im Schulhof muss sich der Verlierer dafür entschuldigen, Jude zu sein
  • Brangefährliche Kampagen des "Anti-Zionisten" Dieudonné mit besten Wünschen des Rechtsaußen-Tribuns Le Pen
  • Nicolas Sarkozy versuchte gegenzusteuern und erntete Misstrauen

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Nicolas Sarkozy - ein Freund im Elysée?

Juni 2007, "Nu" und "Hagalil".

Frankreichs neuer Präsident bekennt sich zu jüdischen Wurzeln. Unter Frankreichs Juden, einst mehrheitlich links angesiedelt, errang Sarkozy überdurchschnittliche Zustimmung. In der Euphorie gehen erste Warnungen unter.

  • Peinliche Lobgesänge.
  • Ein jüdischer Gemeindevorsteher: "Sarkozy fühlt wie wir".
  • Geliebter Großvater, verachteter Vater.
  • Untergriffige Kampagne.
  • Dreitägige Schande.

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Altneuer Judenhass in Frankreichs Vorstädten

Die gefährliche "Weltanschauung" eines Teils der Migrantenjugend

Dezember 2006, "Hagalil".

  • Die Ermordung des Ilan Halimi.
  • Holocaust-Gedenken statt Aufarbeitung von Kolonialismus und Sklaverei.
  • Der "Komiker" Dieudonné.
  • Dieudonné schwenkt zu Le Pen, Hooligans funken dazwischen.
  • Juden in Migrantenvierteln: eine Minderheit in der Minderheit.
  • Die Vorgeschichte im Maghreb: eine Geschichte der Gegensätze.
  • Europas expandierende Mächte weckten Emanzipationshoffnungen - eine Parallel zwischen den Juden Nordafrikas und Osteuropas.

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Gefährliche Nähe

Eine Reportage in der Pariser Rue de Flandre

November 2003, "Kurier".

Auf dem Weg ins globalisierte Abseits?

Oktober 2003, "Das jüdische Echo".

  • In Schulhöfen gedemütigt, aus Sozialbauten vertrieben, vor Synagogen bedroht.
  • Neo-Hassidismus und islamischer Rigorismus.
  • Die Einsamkeit der orthodoxielosen Juden.
  • Globaler Hofjudenstatus?

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Die unheimliche Quadratur

Juden, Moslems, Resonanz des Nahostkonflikts und Jugendgewalt in Frankreich

Oktober 2001, "Das jüdische Echo"