Mohamed Merah - ein gar nicht so einsamer Wolf
Kurier 23.3.2012
Mohamed Merah - ein gar nicht so einsamer Wolf
Kurier 23.3.2012
KOMMENTAR:
Belastungsprobe für bereits heikle Koexistenz
Höchste Repräsentanten der Muslime und Juden in Frankreich reagieren geschlossen auf die Schandtaten des dschihadistischen Killers Merah. Jetzt muss noch für das Engagement der Gläubigen-Basis gesorgt werden.
Kurier, 22.3.2012
ANALYSE:
Tragödien von Toulouse und Montauban schweißen viele Franzosen in neuer Einheits-Hoffnung zusammen
Kurier, 20.3.2012
Drei Kinder und ein Lehrer erschossen / Selbe Tatwaffe diente bei der Ermordung dreier Soldaten
Kurier, 20.3.2012
Neue Studie über Frankreichs vorstädtische Krisenviertel:
Religiöse Abkapselung folgt auf soziale Ausgrenzung
Kurier, 21.11.2011
Hinweis auf Buchbeitrag:
Auf den Spuren der jüdischen Einwanderung aus Osteuropa und Nordafrika im volkstümlichen Pariser Nordosten
Erschienen im Sammelband PARIS in der Reihe CORSOfolio, März 2011
Der Prozess nach dem Mord an Ilan Halimi (3)
Der Foltermord an Ilan Halimi kommt neuerlich vor Gericht
Juli 2009, "Die Gemeinde", "Hagalil", "Juedische.at"
18 der 27 jungen Vorstädter, die 2006 in Paris einen 23 jährigen Juden entführt, gefoltert und ermordet hatten, kommen voraussichtlich ein zweites Mal vor Gericht. Jüdische Verbände empörten sich über die verhältnismäßig moderaten Urteile, die im ersten Prozess gegen Komplizen des Hauptangeklagten gefällt wurden. Die Justizministerin ordnete ein Berufungsverfahren an, was wiederum in anderen jüdischen Kreisen für Unbehagen sorgt.
Der Prozess nach dem Mord an Ilan Halimi (2)
„Du hast einen Unschuldigen verbrannt. Mörder, verrecke!“
Juni 2009, "Die Gemeinde", "Hagalil", "Juedische.at"
Wohltuender Eklat im Pariser Prozess um den Foltermord an Ilan Halimi: Daouda Fofana, der Bruder des Hauptangeklagten, Youssouf Fofana, richtete einen moralischen Bannstrahl gegen den bekennenden Judenhasser und Mörder von Halimi. Gleichzeitig erlitt die so genannte „Anti-zionistische Liste“ des anti-jüdischen Hetzers Dieudonné, die bei den EU-Wahlen im Raum Paris kandidierte, eine deutliche Abfuhr.
Der Prozess nach dem Mord an Ilan Halimi (1)
Ein Islamist bekennt sich vor Gericht zum Foltermord an einem Juden /
Ein Hetzer tourt durch die Vorstadt
Mai 2009, "Die Gemeinde", "Hagalil", "Juedische.at"
In Paris stehen zurzeit 27 junge Vorstädter vor Gericht, die 2006 einen jungen Juden, Ilan Halimi, entführt, gefoltert und ermordet hatten. Der Hauptangeklagte präsentiert sich als „afrikanisch-islamischer Kämpfer“ und droht den Geschworenen. Zeitgleich ist eine Debatte über die jüngste Initiative des antijüdischen Hetzers Dieudonné entbrannt. Dieser Bühnenkünstler mit franko-afrikanischen Wurzeln, der in Migrantenvierteln populär ist, kandidierte bei den EU-Wahlen mit einer „anti-zionistischen Liste“. Der Umkreis von Präsident Sarkozy erwog ein Verbot.
Juden in Frankreich: Höchste Akzeptanz und stellenweise Bedrohung
Noch nie war die Ablehnung der Juden so gering wie heute. Noch nie, seit Ende der deutschen Besetzung, war die Bedrohung von Juden so real.
22.5.2009, Kurier
"Randvoll mit antijüdischer Aversion"
September 2008, Interview in "Prodomo".
Nicolas Sarkozy - ein Freund im Elysée?
Juni 2007, "Nu" und "Hagalil".
Frankreichs neuer Präsident bekennt sich zu jüdischen Wurzeln. Unter Frankreichs Juden, einst mehrheitlich links angesiedelt, errang Sarkozy überdurchschnittliche Zustimmung. In der Euphorie gehen erste Warnungen unter.
Altneuer Judenhass in Frankreichs Vorstädten
Die gefährliche "Weltanschauung" eines Teils der Migrantenjugend
Dezember 2006, "Hagalil".
Hinweis auf Sammelband:
Antisemitismus in Europa und in der arabischen Welt
Hrsg: Dirk Ansorge
Oktober 2006
Bei Frankreichs Migrantenjugend greift altneuer Judenhass
Oktober 2006, "Das jüdische Echo".
April 2006, "Hagalil".
Juden und Muslime in Frankreich: eine gefährliche Nachbarschaft?
In "Zur Ermordung von Ilan Halimi" - Sondernummer der Zeitschrift "Context"
März 2006, "Context XXI".
Juden und Moslems in Frankreich: Kollision zweier Leidensgeschichten
Oktober 2004, "Das jüdische Echo".
August 2004, "Süddeutsche Zeitung".
Mai 2004, "Süddeutsche Zeitung".
Auf dem Weg ins globalisierte Abseits?
Oktober 2003, "Das jüdische Echo".
Von Djerba bis Paris: Das maghrebinische Judentum im Visier
Juni 2002, "David".
- Das maghrebinische Judentum in Frankreich: zwischen Erfolgsstories, uriger Selbstbehauptung und mittelständischer Unauffälligkeit.
- Der jüdische Maghreb - ein Spiegelbild Osteuropas.
- Kulturelle Symbiose, archaischer Hass, soziale Krise.
- Le Pen mischt die Karten neu.
Juden, Moslems, Resonanz des Nahostkonflikts und Jugendgewalt in Frankreich
Oktober 2001, "Das jüdische Echo"