Texte in Deutsch

Juden und Muslime in Frankreich

Massenjubel für "Kiki" und "Grisi"

Eine Menschenflut aus allen Vierteln und Gegenden zelebrierte nach dem französischen Sieg bei der Fußball-WM auch die Hoffnung auf den Zusammenhalt einer integrativen Nation. Präsident Macron will den Werdegang und Erfolg des Fußball-Teams als Sinnbild für seinen politischen Kurs nützen. Bei Besuch eines französischen Soldaten, der während des Einsatz gegen die Dschihadisten in Mali schwer verletzt wurde, ließen die Spieler "die Republik" hoch leben.

Kurier, 17.7.2018

"Wir tragen Frankreichs Leibchen, die Weißen sind beruhigt"

Die Fans der französischen Fußball-Elf aus arabischen und afrikanischen Familien in den Vororten wollen sich der Magie des Augenblicks hingeben und versuchen, vermutete Befindlichkeiten der gesellschaftlichen Mehrheit zu umschiffen.

Kurier, 15.7.2018

KOMMENTAR:

"Islamistische Hydra"

Die Dschihadisten umgibt eine Sympathisanten-Szene, in der religiöse Kampfparolen und Judenhass zum guten Ton gehören.

Kurier, 28.-29.3.2018

Schwere Ausschreitungen in Sozialbau-Siedlungen vor Nantes nach Tod eines Autofahrers bei einer Polizeikontrolle

Nachdem ein junger Franko-Afrikaner bei einer Polizeikontrolle erschossen wurde, gehen Nacht für Nacht in Sozialbau-Siedlungen am Rande der westfranzösischen Stadt öffentliche Einrichtungen in Flammen auf. Die Polizei spricht von Notwehr und behauptet, der Getötete sei wegen mehrfacher Straftaten auf einer Fahndungsliste gestanden. Anrainer beschreiben das Opfer als "freundlich" und empören sich über eine "Hinrichtung" durch die Polizei.

Kurier, 5.-6.7.2018

Am selben Tag wie Gemetzel in Südfrankreich: Mord an 85 jähriger Jüdin in Pariser Sozialbau

Ein islamistisch aufgehetzter Franko-Maghrebiner ersticht und verbrennt seine Nachbarin, eine 85 jährige Holocaust-Überlebende, mit der er ursprünglich befreundet war. In der Wohnsiedlung des Attentäters von Trèbes erschallen für ihn Hochrufe. Der dschihadistische Terror nährt sich aus einem Sympathie-Potential bei Teilen der muslimischen Jugend und Islam-Konvertiten.

Kurier, 26.-27.3.2018